Poleposition im asiatischen Hartmetallmarkt

CB Carbide ist mit der Industrialisierung Taiwans in den 70er-Jahren gewachsen und spielt heute in der ersten Liga des chinesischen Hartmetallmarkts.

Im Jahr 2015 wurde die neue Ausstellungshalle in Xiamen eröffnet. Sie gibt Besuchern einen Überblick zur Geschichte des Unternehmens.

CB Carbide stand bereit, als der „Tigerstaat“ Taiwan zum Sprung ansetzte. Seit der Gründung 1973 war es das Ziel von CB Carbide, seine Produkte und Services auf die wachsende Nachfrage nach Hartmetall in Taiwan und später in China und ganz Asien auszurichten. Gestartet ist CB Carbide 1973 in Taiwan als Handelsgesellschaft für den Import von Hartmetallrohlingen für Formteile und Stanzwerkzeuge. Gegründet von der Familie Liao, ist CB Carbide bis heute ein Privatunternehmen mit einer hohen Verantwortung für die Mitarbeiter und die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens.
Dazu sagt Huei Liao, Tochter der Gründerfamilie und heute Vorstandsmitglied von CB Ceratizit: „Wir werden unsere bescheidenen Anfänge als kleines Familienunternehmen immer zu schätzen wissen und unsere Unternehmenskultur der harten Arbeit und des Engagements pflegen, da beides zusammen das Fundament für stetiges Wachstum bildet.“ Aufgrund der guten Marktaussichten für Hartmetallprodukte eröffnete CB Carbide 1978 sein erstes Werk im taiwanesischen Tamsui.

Vom Sprint zum Dauerlauf

Was viele Beobachter damals für unmöglich gehalten hatten: Der junge Tiger Taiwan sprang nicht nur, er wurde zum Dauerläufer. In den Jahren ab 1980 stieg die Nachfrage in Taiwan nach Hartmetall weiter an und auch die Kunden stellten steigende Anforderungen an Lieferzeiten, technische Unterstützung und wettbewerbsfähige Preise. In enger Zusammenarbeit mit japanischen Hartmetall- und Werkzeugherstellern entwickelte sich CB Carbide bis zum Ende des Jahrzehnts zum führenden Hartmetallproduzenten in Taiwan.
Mit großem Weitblick für die künftige Bedeutung des chinesischen Markts eröffnete CB Carbide 1999 seine erste Niederlassung in der südchinesischen Großstadt Xiamen. In den folgenden Jahren baute CB seine Position auf dem chinesischen Markt stetig aus und eröffnete vier weitere Werke in Schanghai, Tianjin, Zhangzhou sowie ein zweites Werk in Xiamen.
In den frühen 2000er-Jahren rückte dann zunehmend das Ziel in den Fokus, ein führender Hartmetallhersteller in Asien sowie ein weltweiter Spieler im Hartmetallgeschä t zu werden. Aus dieser Logik heraus wurde im Jahr 2010 das Joint- Venture-Unternehmen mit Ceratizit gegründet. Eine echte Erfolgsgeschichte – seit dem Jahr 2011 ist der Umsatz des Unternehmens Jahr für Jahr stärker gewachsen als der Markt. Es folgten die Eröffnung eines Schulungs- und Trainingszentrums für Kunden und Mitarbeiter in Tianjin im Jahr 2011, der Ausbau der Hartmetallstäbe- Fertigung in Xiamen und die ständige Weiterentwicklung der Pulverproduktion in Zhangzhou.
In seiner Rede zum fünfjährigen Bestehen des Joint Ventures sagte Jacques Lanners, Co-Vorstandsvorsitzender von Ceratizit: „Bisher haben wir die in das Joint Venture gesetzten Ziele erreicht und werden unsere Marktanteile in Zukunft weiter ausbauen.“

CB Ceratizit gehört in seinen Absatzmärkten zu den führenden Hartmetallherstellern in folgenden Bereichen: Hartmetallstäbe und -rohlinge, Halbzeug und Komponenten für die industrielle Fertigung, Komponenten für die Holz- und Gesteinsbearbeitung und ausgewählte Werkzeuge für die zerspanende Fertigungsindustrie. CB Ceratizit produziert an sieben Standorten und hat zwölf Vertriebsniederlassungen in Taiwan, China und Korea. Von dort aus wird auch der gesamte südostasiatische Markt bearbeitet.